Ostern – Frühling – Aufbruch

Eine Erklärung besagt: Ostern leitet sich von dem Begriff althochdeutschen „Ostara“ (Osten), „Eostre“ oder „Eoastrae“ ab, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen.

Zum Fest der Göttin Ostara wurde die frische, grünende Erde und die Liebe (Morgenröte) gefeiert. Die Tage sind länger als die Nächte und der Frühling hat sich gegenüber dem Winter durchgesetzt. (Quelle: theology.de)

Dies ist eine von vielen Erklärungsversuchen des Ursprungs von Ostern. Mir gefällt es gut, weil es etwas von Neubeginn, Ende des Winters und Aufbruch hat.

Wenn Du jetzt bereit bist, Dich aus lähmenden und blockierenden alten Verhaltensmustern zu befreien, die schon lange nicht mehr zu Dir passen, gibt es sicher viele Möglichkeiten sich auf den Weg zu machen.  Wichtige Praktiken sind auf jeden Fall Dankbarkeit, Selbstliebe, Inne-Halten und Präsenz in der Gegenwart.

Dankbarkeit
Dankbarkeit ist meiner Meinung nach eines der wirksamsten Instrumente für ein friedvolles Leben.  Dankbar-Sein für das was bereits da ist.  Dankbar sein dafür, das wir in einem sicheren Land leben, das wir Wohlstand leben können, das wir Geborgenheit erfahren, das wir eine Arbeitsstelle haben, das wir täglich Nahrung zu uns nehmen können, das die Vögel zwitschern hörenund das die Sonne scheint. Es muss nichts Großes sein. Praktiziere jeden Abend DANKBARKEIT, indem Du Deinen Tag Dir vor Augen hältst und Dich innerlich bedankst, für das was Dir gelungen ist, was Dir gefallen hat, was vielleicht selbstverständlich ist oder für angenehmen Begegnungen. Alles ist gut, was Dir einfällt.Tulpenfeld Ostern

Selbstliebe
Sei Dir selbst Deine beste Freundin/Dein bester Freund. Tue Dir jeden Tag Gutes. Das kann der Milchkaffee am Morgen sein, genügend Zeit bis zum Verlassen des Hauses, eine Mittagspaus mit einem netten Kollegen, eine gute Mahlzeit, ein Spaziergang im Wald, tanzen, ein gutes Buch etc. etc. Alles was Dir, Deinem Körper und Deiner Seele gut tut, dient Deiner Zufriedenheit. Höre auf Deine innere Stimmen, denn normalerweise weißt Du sehr genau, was Dir gut tut. Nimm Dich ebenso ernst wie Du es mit Deinen Mitmenschen machst.

Inne-Halten
Stille ist unbezahlbar. Wenn der Streß um Dich tobt, Du weder ein noch ausweißt, Du nur noch funktionierst und Du Dir wirklich was Gutes tun willst, dann halte INNE. Und sei es auch nur für 5 Minuten. Suche Dir einen ruhigen Ort (ja, kann auch das Klo sein), atme tief durch und mache nichts Anderes als Deinen Atem zu spüren und Dich und Deinen Körper zu beobachten. Gut ist es bei den Füßen anzufangen, denn dann kommst Du aus  dem Kopf heraus. Du kommst wieder an im Hier und Jetzt und wirst langsam, aber sicher geerdet. Gut ist das zu einer regelmäßigen Praxis, morgens oder abends, in Form einer Meditation zu üben. Das entschleunigt und führt Dich direkt zu Dir.

Präsenz in der Gegenwart
Meist sind wir mit unseren Gedanken überall, oft in der Zukunft, bei unseren to do`s oder auch in der Vergangenheit, was alles so passiert ist und ganz selten im Hier und Jetzt. Und bedenke, Du lebst JETZT und weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Wenn Du beginnst Dich auf das zu konzentrieren, was Du im Moment machst, landest Du bei Dir und nicht in irgendwelchen Kopfkinos:
Beobachte Deinen Atem,
beobachte Deine Handlung,
beobachte Deine Sprache,
beobachte Deine Gedanken,
beobachte Deinen Körper,
beobachte Deine Energie!

Viel Freude dabei.  Und sei nicht so streng mit Dir, es reicht, wenn Du immer und immer wieder dabei bleibst und es vom Herzen her möchtest. Dann verändert sich ganz langsam, aber sicher Deine Welt. Ein gutes Eintauchen in eine neue Welt!

 

Facebooktwittergoogle_pluslinkedinmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.