Die Kunst zu sich zu stehen!

Es raubt mir meine Lebenskraft,
…wenn ich so tue, als sei ich jemand anders und mich hinter meiner Fassade verstecke.
…wenn ich allen gerecht werden will.

…wenn ich glaube, dass die Anderen „Schuld“ an meiner Situation haben.
…wenn ich meinen Alltag anders habe möchte und es momentan nicht verändern kann.
…wenn ich grundsätzlich dagegen bin.
…wenn ich grundsätzlich dafür bin und allen nach dem Mund rede.
…wenn ich mich nicht traue „NEIN“ zu sagen.
…wenn ich mich mit anderen vergleiche und glaube, dass es Anderen immer besser geht.
…wenn ich immer die Beste im Job, auf dem Platz, unter meinen Freunden sein will.
…wenn ich nicht mal 5 gerade sein lassen kann.
…wenn ich mich über das unmögliche Verhalten von anderen Verkehrsteilnehmern aufrege.
…wenn ich denke, die Kassiererin könnte doch auch ein wenig schneller arbeiten.
…wenn ich nach langer Zeit mal wieder das kleine Schwarze anziehen will und feststelle, dasDie Kunst zu sich zu stehens ich zugenommen habe. Und mich mich für diese Zügellosigkeit kritisiere.
…wenn ich mir nicht eingestehe, dass ich mehr Termine als Zeit habe.
…wenn ich mir nicht eingestehe, dass ich neidisch auf den Erfolg meiner Freundin bin.

All die Gedanken, Ihr Verhalten, das Erleben, dass etwas nicht sein darf, nicht sein soll, das Vergleichen mit Anderen, das Mithaltenwollen, das alles perfekt haben wollen oder besser haben wollen und die Optimierung der Selbstdarstellung führt letztendlich zu einem tauben, dumpfen Leben in der Sackgasse.

Denn wir verfolgen den Mythus höher, schneller, weiter und vergessen dabei, dass wir Menschen sind. Das es nicht immer höher, schneller, weiter gehen kann, sondern dass das Leben auch Achterbahn, Brüche, U-Turns und vor allem Lebendigkeit bedeutet. Und es heißt aufzuhören, mit dem ungesunden Vergleichen mit Anderen, sondern die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, mit allem, was dazu gehört: auch den Macken und Entgleisungen.

Fangen Sie an darüber zu sprechen, wie es Ihnen wirklich geht und welche Hoffnungen, Ängste und Sorgen Sie haben. Das entlastet. Und Sie werden sehen, mit welcher Erleichterung und Offenheit Menschen Ihnen begegnen. Denn dann braucht keiner mehr so zu tun, als sei er anders. Dann begegnen sich Menschen und das bedeutet Nähe, geöffnete Herzen und Authentizität.

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